Johannes Daniel Falk
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Gerhard Heufert

Neu:

Gerhard Heufert: Der Narr von Weimar

Mutmassungen und Tatsachen aus dem  Leben des Johannes Daniel Falk, nebst Äusserungen von ihm selbst - Biographisch-dokumentarischer Roman
ISBN 978-3-89979-057-3;   24,- Euro

Johannes Daniel Falk – den meisten heutzutage höchstens noch als Verfasser des Weihnachtsliedes "O du fröhliche"  bekannt –‚ 1768 in Danzig geboren und dort aufgewachsen, ist von leidenschaftlicher und empfindsamer Natur, oft tief berührt und bewegt und von außerordentlich starkem Willen und Wissensdrang. Ein Stipendium ermöglicht ihm, dem Sohn eines Perückenmachers, ein Theologiestudium in Halle. Aber seine eigentliche Bestimmung sieht er schon früh darin, Schriftsteller zu werden.
In dieser Romanbiographie wird in eindringlicher Weise und tiefer Verbundenheit Falks Leben geschildert – von früh ihn prägenden Kindheits- und Jugenderlebnissen über die von Zweifeln bestimmten Studienjahre, den Beginn seiner schriftstellerischen Laufbahn als Satiriker, das Kennenlernen seiner späteren Ehefrau und schließlich sein Wirken in Weimar.
Hier vollendet sich das facettenreiche Bild Falks. Er, der die Unterstützung und Freundschaft Wielands genießt, Herder begegnet und tiefreichende Gespräche mit Goethe führt, während der Plünderung der Stadt durch die Franzosen im Oktober 1806 durch sein couragiertes Auftreten beeindruckt, findet einige Jahre später, nach erneuten Kriegswirren, seine große Lebensaufgabe darin, sich durch die Gründung der "Gesellschaft der Freunde in der Not" ausschließlich der Fürsorge und Erziehung dem Elend preisgegebener Kriegswaisen zu widmen.
Der Hinführung auf diesen letzten, entscheidenden Wendepunkt im Leben Falks gilt das Hauptgewicht der Schilderung. Die dann im Schlußteil folgende chronologische Sequenz eigener Äußerungen zum Fortgang seines Lebens schließt diese Biographie, wenn auch nur schlaglichtartig, gleichsam bekenntnishaft und authentisch ab.
Ursula Müller
 

Gerhard Heufert: Das Vorwerkheufert

Roman
ISBN  978-3-89979-015-3;   14,- Euro

"In Holstein an der Wende zum 17.Jahrhundert: Im vom Untergang bedrohten Kloster Reinfeld lebt noch eine kleine absonderliche Schar Zisterziensermönche — auf dem benachbarten Vorwerk des Herzogs erleben die leibeigenen Bauern eines zugehörigen Dorfes, wie nah Knechtschaft und Herrschaft beieinander liegen können...

Gerhard Heufert nimmt den Leser in diesem historischen Roman in den hemmungslos romantischen Vordergrund einer kleinräumigen Geschichte mit, wo er ihn dann mit Personen allein läßt, die auf eine wohltuend unpsychologische Weise in einem urmenschlichen Weltzusammenhang erscheinen. Das Kloster, das Vorwerk, das Dorf — das sind hier nicht allein historische Kulissen, das sind die urtypischen Engstellen des Seins und des Bewußtseins des Menschen. Atmosphärisch kommen einem beim Lesen diese Menschen und ihre Verstrickungen allzu modern vor."                                Dierk Lorenz

Gerhard Heufert, geboren 1951 in Ochtrup/Westf.; nach abgebrochenen Studien von Sonderpädagogik, Germanistik und Philosophie und einem Jahr als Wald- und Forstarbeiter Ausbildung zum Heilerzieher, innerhalb der anthroposophischen Heilpädagogik; anschließend Töpferlehre. Seitdem in verschiedenen Bereichen der Sozialtherapie tätig, wohnt in Eutin.

 

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